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Kader Saison 2010/2011

TOR:
Abraham, Dennis
Monno, Maurice
Schmid, Emanuel

ABWEHR:
Abraham, Daniel
Cirkuvic, Jovica
Dannowski, Thomas

Flossbach, Sebastian

Gaebler, Tim

Goecke, Patrick

Seelbach, Guido

Seumenicht, Stefan

Temel, Ertan

Volmer, Tim

Witjes, Henning

MITTELFELD:
Ceylan, Kerem

Honnen, Stefan

Kaiser, Marcel

Krasniqi, Leonard

Makowski, Pascal

Niemyiski, Jacek

Seel, Niklas

Bönighausen, Tobias

Segeth, Dustin

Seyer, Kalli

Staudinger, Michael

Tobashi, Khalil

STURM:

Best, Brian

El-Sabeh, Bilal
Leoniak, Matthäus

Özmen, Yasin

Pawlowski, Mark

Raschowski, Dominik

Ruhe, Sebastian

Siegle, Dominik

Starostzik, Christian

Wloch, Marvin

TRAINERSTAB:

Flossbach, Holger Kontakt: 0163-5466666

Cetera, Adrian

Juszczak, Matthias Kontakt: 0173-2122812

Jürgensmeier, Thorsten

Medizinische Betreuung:

Bernatek, Jessica

Stand: August 2010




TRAINERFAZIT

1. Spieltag: Saisoneröffnung beim VfB Hüls II

Puh! Beim VfB Hüls II wurden wir so richtig gefordert. Dabei merkte man den Spielern eine gewisse Blockade im Umgang mit der Drucksituation an. Die in der Vorbereitung gezeigten Leistungen mit flüssigen Kombinationen und enormer Laufbereitschaft konnten am Badeweiher nicht kopiert werden. Die U23 des Gegners machte es uns aber auch nicht einfach. Mit einer disziplinierten Mannschaftsleistung und ohne selbst das Spiel nach vorne zu suchen, machten uns die chemisch gekeulten Jungs das Leben schwer. Kaum eine Lücke öffnete sich im Abwehrbollwerk und im Mittelfeld waren wir nicht kreativ genug um einmal richtige Gefahr zu versprühen. Man konnte den Eindruck gewinnen, dass wir den Spielwitz und die Spielharmonie auf den kilometerlangen Weg von den Kabinen zu der erstklassigen Spielstätte verloren haben. Das 1:0 für die Hausherren fiel dann auch wie aus dem Nichts. Ein Freistoß segelte in den Strafraum. Emu Schmid lenkte den Ball an die Latte und im Nachschuß erteilte uns Batmaz einen Wachrüttler. Denn wie bestellt und angenommen erzielten wir im Gegenzug durch Adi Cetera das 1:1. Voraus ging endlich mal ein Überraschungsmoment aus dem Mittelfeld und der gute Einsatz vom Käpt`n Basti Ruhe, der nur durch ein Foul zu stoppen war. Allerdings ließ der aufmerksame Schiedsrichter Christian Naskrent Vorteil laufen und Adi vollstreckte aus kurzer Distanz. Für mich eine Schlüsselszene in diesem Spiel.

Die zweite Halbzeit konnten wir in der schönen Kabine am Stadion vorbereiten. Es entwickelte sich ein sehr zerfahrenes Spiel. Wir hatten zwar die Offensive durch unsere guten Defensivarbeit im Griff, aber nach vorne ging bei uns auch nicht viel. Erst nach den Einwechselungen von Dominik Raschowski und Bilal El-Sabeh konnten wir in der Offensive wieder Akzente setzen. Allern voran Bilo spielte mit den NRW-Liga-Kickern Katz und Maus. Olaf Thon wird sich gewundert haben, wie seine, aus dem erweiterten Kader eingesetzten Spieler ausgetanzt wurden. Nicht zuletzt deswegen hat sich Bilo das entscheidene Tor und den Titel "Matchwinner" verdient. Das es noch einmal eng wurde ist dem Umstand zu schulden, dass der Schiedsrichter ohne Schiedsrichterassistenten auskommen musste. Ein langer Ball aus der eigenen Werkshälfte wurde immer länger und unser fast beschäftigungslose Keeper Emu Schmid fand Kontakt zum heranstürmenden Martin Tatura. Ein Pfiff, allgemeines entsetzen! Elfmeter! Der Gefoulte schoss entgegen aller Gesetze selbst. Und so präzise, dass es am nassen Pfosten nur so klatschte. Vom Pfosten zischte der Ball ins Toraus. Wir konnten leider keine der sich bietenden Konterchancen nutzen und mussten bin zum Ende zittern. Dennoch stand unsere Defensive gut und ließ nichts zu und Bilo setzte seine Duftmarken zur Entlastung. Unterm Strich bleibt ein Arbeitssieg, der knappglücklich, aber nicht unverdient war. Der Trainer des Werksclubs hatte sein Team gut eingestellt und wir unsere Probleme. Wir haben aber den Druck bestanden und sind mit einem ganz wichtigen Sieg gestartet. Das war unser Ziel. Jetzt kommt am Sonntag die Westfalia aus Buer zu uns an den Loekamp. Unterschätzen werden wir keinen Gegner. Respekt ja, Angst überhaupt nicht mehr. So soll es aussehen und ich würde mich freuen, wenn Ihr liebe Fans uns wieder so vielfach unterstützt wie die gesamte Vorbereitung und am Badeweiher.

Glückauf. Holger Flossbach




TRAINERFAZIT

3. Spieltag: 5:0 in Hochlarmark

Im dritten Spiel der Saison mussten wir zu den Preußen aus Recklinghausen-Hochlarmark. Die Mannschaft des letztjährigen Tabellenzweiten hat ein komplett neues Gesicht. Lediglich zwei Spieler aus dem Vorjahr sind noch geblieben. Der Rest hat den Verein verlassen. Mit dem großen Aderlass ist auch die gute Qualität gegangen.
In einem vollkommen einseitigen Spiel blieben wieder einmal eine Vielzahl der Torchancen ungenutzt. Dominik Raschowski, Sebastian Ruhe, Brian Best, Henning Witjes und auch Niklas Seel hatten beste Abschlußmöglichkeiten. Leider wurden sie fahrlässig vergeben oder viel zu zögerlich gestoppt. Brian Best war es vorenthalten mit einem sehenswerten Treffer das 1:0 zu markieren. Er war es auch der das 2:0, nach schöner Vorarbeit von „Raschi“, erzielte. Das 3:0 nach einem tollen Zuspiel von Brian machte Sebastian Ruhe durch eine schöne Einzelaktion. Die erste Hälfte war noch diszipliniert und einigermaßen ansehnlich. Die zweite Halbzeit war zu überheblich. Der verschossene Elfmeter war in der Entstehung genauso überflüssig wie die halbherzigen Aktionen im Defensivbereich, die dem Gegner die eine oder andere Chance eröffnete. Um es kurz zu halten. Basti erzielte seinen zweiten Treffer und Buddy Flossbach seinen ersten zum 5:0-Endstand.
Fazit: Ein Pflichtsieg gegen einen Gegner, der sich wohl oder übel im Tabellenkeller wiederfinden wird. Da hätte man mehr Kapital herausschlagen können. Nächste Woche gegen die DJK/Spvgg. Herten werden wir einige ehemalige Preußen-Kicker wiedersehen. Das wird schon ein anderes Kaliber. Da brauchen wir Euch, liebe Fans, um unsere makellose Weste weiter glänzen zu lassen.
Also, bis nächsten Sonntag
Glückauf

Holger

Neue Spieler


Wir vermelden zwei Neuzugänge.

Vom SV Vestia Disteln wechselt Mark Pawlowski zu uns. Der Allrounder fühlt sich in der Offensive wohl. Mark ist 24 Jahre alt und der Sohn des leider schon verstorbenen Alt-Hülsers Heinz Pawlowski. Seine Qualitäten sind seine Vieseitigkeit, Schnelligkeit und seine hervorragende Technik.

Ohne Verein war Tobias Bönighausen.
Tobi spielte unter anderen in der Jugend beim VfL Bochum und später bei der Spvg. Marl und beim SV Schermbeck. Seine Stärken liegen im Mittelfeld. Als Linksfuß könnte er die Lücke schließen, die auf unsere linken Seite klafft. Er hat einen hervorragenden Schuß, ist sehr Zweikampfstark und hat ein gutes Auge.

Beiden wünschen wir viel Glück und natürlich Erfolg.

| Hertener Allgemeine

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